Das Werbeumfeld des Super Bowl 2016 im deutschen TV: Top-Spender Procter & Gamble, gefolgt von Parship und McDonald´s

München, den 10. Februar 2016. Der Super Bowl 50 2016 geht auch als Werbeereignis in die Geschichte ein. Wenngleich in Deutschland American Football noch eher ein Randsport ist, zieht er doch auch hier zu Lande immer mehr Fans an. Anlass für das Münchner Media-Monitoring-Unternehmen XAD, das Werbeumfeld des Mega-Events im deutschen TV im Hinblick auf Werbetreibende, Spendings und Strategien zu analysieren.

Die Top Werbetreibenden im Umfeld Super Bowl 2016

Insgesamt nutzen 44 Unternehmen das Werbeumfeld Super Bowl 2016 in Deutschland und investierten 2.289.590 EUR Brutto-Media in die Ausstrahlung ihrer TV-Spots. Am meisten gab Procter & Gamble mit insgesamt 380.052 Brutto-Media EUR (16 Ausstrahlungen) aus, gefolgt von Parship mit 162.235 EUR Brutto-Media (14 Ausstrahlungen). Der dritte Platz ging an McDonald’s mit 147.690 EUR Brutto-Media, die sich auf nur drei Ausstrahlungen eines 45-Sekunden-Spots verteilten. 

Die Werbeblockverteilung

Das TV-Werbeumfeld des Super Bowl 2016 im deutschen Fernsehen setzt sich aus insgesamt 20 Werbeunterbrechungen und 104 Ausstrahlungen von 68 unterschiedlichen Spots zusammen. Während der Vorberichterstattung erfolgte eine dreiminütige Unterbrechung mit elf Spot-Ausstrahlungen. Ein langer Werbeblock mit insgesamt 27 Ausstrahlungen folgte vor Anpfiff der Partie. Die Werbeunterbrechungen während des Spiels wurden sehr kurz gehalten um zu verhindern, dass spielentscheidende Spielzüge verpasst wurden.

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Insgesamt gab es vier Singlespot Breaks, also Werbeunterbrechungen, die nur aus einer einzigen Ausstrahlung bestehen. Parship war der Werbetreibende, der diese Sonderplatzierung am häufigsten für seine 7-Sekünder nutzte. Das Dating-Portal belegte drei der vier Singlespots Werbebreaks. Neben Parship kam die Radeberger Gruppe in den Genuss, ihren 30-Sekunden-Spot in einem Singlespot Break auszustrahlen und kurbelte gegen halb vier nachts noch einmal den Bierkonsum der Sportbegeisterten an.

Festzustellen ist, dass 50 der insgesamt 104 Ausstrahlungen kürzer als 20 Sekunden waren. McDonald’s schickte mit einem 45-Sekunden- Spot den längsten Werbefilm ins Rennen, dieser wurde insgesamt dreimal ausgestrahlt.

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Methodologie:

Mithilfe einer bild- und audiobasierten Erkennungstechnologie wird jeder TV-Werbespot erkannt, aufgezeichnet und mit redaktionellen Infos hinterlegt. Die Brutto-Media-Ausgaben werden auf Grundlage des Codierungsverfahrens der GfK, der Preisindizes des Senders und der Länge der Spots berechnet. Auf Basis dieser Daten lassen sich qualifizierte Aussagen hinsichtlich der Anzahl der Ausstrahlungen und der Brutto-Media-Ausgaben auf den einzelnen treffen.

 

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